Tagung der Schönstattpatres, die in Pfarreien arbeiten

Die dritte Tagung der in deutschen Pfarreien tätigen Schönstattpatres fand im Priesterhaus „Berg Moriah“ statt und brachte Patres aus Deutschland, Indien, Nigeria, Burundi und der D. R. Kongo zusammen. Das Treffen bot eine wichtige Gelegenheit zum Austausch, zur Besinnung, zur Brüderlichkeit und zur erneuten Motivation für ihren pastoralen Auftrag.

Das Treffen begann mit einem Gebet im Heiligtum auf dem Berg Moriah. In den ersten Sitzungen berichteten mehrere Mitbrüder von ihren Erfahrungen und Initiativen in der Pfarrseelsorge, insbesondere von ihren Bemühungen, Schönstatt-Elemente in das Gemeindeleben zu integrieren und den Kontakt zur gesamten Schönstatt-Bewegung zu stärken. Diese praktischen Erfahrungen waren eine wertvolle Inspiration für die Teilnehmer.

Ein weiterer wichtiger Teil des Treffens war die Präsentation der Fokusgruppe zum Thema “Schönstattpatres in Pfarreien in Deutschland, Indien und Afrika“, in der Erfahrungen und Perspektiven hervorgehoben wurden, die für die zukünftige Entwicklung dieses Apostolats relevant sind.

Wertvolle Impulse erhielten die Teilnehmer zudem von Prof. Dr. Hubertus Brantzen dazu, wie Aspekte der Schönstatt-Spiritualität sinnvoll und verständlich in Sonntags-Predigten integriert werden können. Weitere Beiträge kamen von Pater Stefan Strecker und Pater Johannes Oelighoff sowie von Raimund Stockinger vom Schönstatt-Institut der Familien, die ihre kreativen und langjährigen Erfahrungen in der Arbeit mit Jugendlichen, Erwachsenen und Pfarrgemeinden weitergaben.

Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch im neuen „Haus der Bewegung“ (Marienau), der Gelegenheit bot, mehr über die örtliche Schönstatt-Gemeinschaft und Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Patres und der Bewegung zu erfahren.

Das Treffen war von einer sehr positiven und brüderlichen Atmosphäre geprägt. Die Teilnehmer kamen zu dem Schluss, dass das Treffen bereichernd war und ihnen half, in ihrem pastoralen Dienst verbunden und inspiriert zu bleiben. Das Treffen wird im nächsten Jahr fortgesetzt und steht allen Schönstatt-Patres offen, die in Pfarreien im deutschsprachigen Raum tätig sind.

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