Audienz bei Papst Leo XIV.

Am 2. Februar, dem Fest Maria Lichtmess, das besonders dem geweihten Leben in der Kirche gewidmet ist, wurde unser Generaloberer P. Alexandre Awi Mello erstmals in privater Audienz vom Heiligen Vater Leo XIV. empfangen. Das Hauptziel war der Austausch über die Realität des Instituts der Patres und der Schönstatt-Bewegung. Der Papst sagte, er kenne Schönstatt und sei dankbar für die Anwesenheit der Bewegung in seiner Diözese Chiclayo, einschließlich der Besuche und Exerzitien von P. José Luis Correa für den örtlichen Klerus.

P. Alexandre schenkte dem Papst ein Bild der Pilgernden Gottesmutter und ein Kreuz der Einheit. Er dankte ihm für das Dekret, das Diakon João Luiz Pozzobon als verehrungswürdigen Diener Gottes erklärte, und informierte ihn über den Wunderprozess, der im Dikasterium der Selig- und Heiligsprechungsprozesse zurzeit geprüft wird.

Ebenfalls diskutiert wurden die Kriegslage in der Demokratischen Republik Kongo, wo vor etwas mehr als einem Jahr das erste Schönstattheiligtum in diesem Land eingeweiht wurde, sowie die Arbeit, die die Schönstatt-Patres in der Region der Großen Seen zugunsten von Frieden und Versöhnung leisten. P. Alexandre erklärte ihm auch die Arbeit der Generalpräsidiums des Schönstatt-Werkes und äußerte die Hoffnung, dass ein Treffen mit diesem Gremium stattfinden könne. Er schenkte ihm außerdem die Jubiläumszeitschrift zum 100-jährigen Jubiläum der Gründung des Säkularinstituts der Schönstätter Marienschwestern.

Schließlich dankte er dem Papst für seinen Petrusdienst und bekräftigte die Bereitschaft der Schönstattfamilie, weiterhin bei der Umsetzung der kirchlichen post-konziliaren Herausforderungen mitzuwirken, wie Pater Kentenich einst Papst Paul VI. versprochen hatte.

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