Große Freude: Diakonenweihe bei den Schönstattpatres in Nigeria

Der 10. Dezember 2016 wird in die Annalen des Nova Spes Sion-Kurses und der Geschichte der Schönstattpatres in Nigeria eingehen. An diesem Tag wurden die fünf Mitgliedes dieses Kurses zu Diakonen geweiht. Diese Weihe ist wie eine Vorschau auf ihre Priesterweihe, die am 6. Mai 2017 stattfinden soll. In diesem Jahr feiert die Gemeinschaft in Nigeria fünfundzwanzig Jahre Schönstatt im Land. Die Priesterweihe im Mai wird dann die Zahl der nigerianischen Schönstatt-Patres auf genau 25 bringen.

Jünger der Nächstenliebe werden

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Bischof Peter Kayode Odetoyinbo von Abeokuta, Nigeria, nahm die Diakonenweihe vor und war Hauptzelebrant der Heiligen Messe. Die fünf Weihekandidaten waren: Raymond Odo, Joseph Edosonwam, Stanley Obijiaku, Patrick Ogbonna und Henry Dike. Die Gemeinschaft der Schönstattpatres sowie Eltern, Angehörige, Freunde und Wohltäter der Weihekandidaten nahmen an der Feier teil. Da die Patres nur das Heiligtum und eine winzige Hauskapelle haben, waren für die Messe einfache Zelte vor dem Heiligtum aufgestellt worden.

Der Bischof begann seine Predigt damit, die Weihekandidaten der besonderen und dauernden Sorge der Gottesmutter Maria anzuvertrauen, die die Schönstattpatres besonders verehren und für die sie eine besondere Sendung haben. Er regte die Diakone an, in ihrer Arbeit pflichtbewusst zu sein als die Jünger der Nächstenliebe und Verkünder des Wortes Gottes. Er betonte, man müsse sich vor allem auf das konzentrieren, was an Gutem getan werden müsse. Denn wenn das Gute, das getan werden müsse, getan würde, dann würde das, was nicht passieren dürfe, nicht getan. Denn Gutes und Böses sind nicht kompatibel und können nicht nebeneinander bestehen. Er dankte den Eltern und Wohltätern für ihre Unterstützung und ermutigte die Seminaristen und Studenten, ihren Weg zum Priesterum nicht aus den Augen zu verlieren.

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Große Freude – die erste Weihe seit vier Jahren

Die heilige Messe begann und endete mit großem Jubel, denn die letzte Weihe liegt schon fast vier Jahre zurück. Erfolg und Fruchtbarkeit dieser Weihe hat einen Namen, und das ist der des  Pater Familias, P. Juan Pablo Catoggio, der in den zwei Jahren vor seiner Wahl zum Generaloberen in Nigeria gewirkt hat und jetzt auch die fünftägigen Exerzitien vor der Weihe gehalten hat. Die Gemeinschaft in Nigeria ist ihm dafür sehr dankbar und erneuert ihre Verpflichtung ihm gegenüber für das Geschenk, das er für sie ist.

Michael Okpala, Student der Schönstatt-Patres

 

Übersetzung aus dem Englischen: schoenstatt.org

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