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Priesterweihe und 25 Jahre Schönstatt in Nigeria

Text & Fotos: schoenstatt.org

 

Gottes Vorsehung hat ein Lächeln auf die Gesichter aller nigerianischen Schönstätter und darüber hinaus gemalt. Der 6. Mai 2017 ist in die Geschichte eingegangen! Dieser Tag war von allen lange ersehnt und erwartet worden, und genau in diesem Monat kamen eine solche Menge scheinbarer Zufälligkeiten zu einer staunenswerten Wirklichkeit zusammen!

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25 Jahre  Schönstatt in Nigeria, 25 Schönstatt-Patres

Am 1. Mai feierte Pater Klaus Desch das Silberjubiläum seiner Priesterweihe; 25 Jahre Priester, davon 20 Jahre im Arbeiten für die Gemeinschaft in Nigeria. Fünf Tage später dann, am 6. Mai 2017, wurden fünf Diakone der Schönstatt-Patres in Nigeria zum Priester geweiht. Mit dieser Priesterweihe stieg die Zahl der Schönstatt-Patres in Nigeria auf genau fünfundzwanzig. Und ebenfalls am 6. Mai feierten wir 25 Jahre Schönstatt in Nigeria. P. Kistler, der Schönstatt nach Nigeria gebracht hat, war am 2. Mai 1992 auf nigerianischem Boden angekommen. Was für eine Fügung der Vorsehung!

 

Nig1„Eine Wolke von Zeugen“

Die große Feier am 6. Mai begann mit der Messe gegen 10.22 Uhr. Erzbischof Gabriel Abegunrin von Ibadan stand der Messe vor und war auch Weihespender. Auch eine große Anzahl anderer Würdenträger beehrten die Veranstaltung mit ihrer Anwesenheit: Bischof Martin Olorunmolu (Bischof der Diözese Lokoja), P. Alfred Kistler, P. Pablo Pol (Stellvertreter des Regionalobern, P. Javier Arteaga), P. Kingsley Okereke (Delegat), P. Reginald Ibe (Rektor des Studentats), P. Nichodemus Okenwa (Spiritual des Studentats), viele Schönstatt-Patres, eine große Anzahl von Priestern, Ordensleuten, Freunden und Gratulanten.

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„Du bist Priester auf ewig …“ – und immer

Der Rektor des Studentats, P. Reginald Ibe, der auch für die Kandidaten Zeugnis ablegte, stellte sie dem Weihespender vor. In der Predigt ermahnte der Erzbischof die zukünftigen Priester, ihrer Berufung als Priester treu zu sein. Das Priestertum ist eine Berufung und kein Geschäft oder Abenteuer zum Geldverdienen; ein Priester ist Priester für immer, auch im Urlaub. Er (der Priester) muss Opfer, Dienst, Gehorsam, Glaube, Hoffnung, Demut, Einfachheit und Liebe in jeder Beziehung  ausprägen. Die arme und unterste Gesellschaftsschicht dürfe niemals vergessen oder gar verachtet werden. Weiterhin betonte der Erzbischof nachdrücklich, dass sie (die neu geweihten Priester) immer Christus nacheifern müssen als ihrem Meister und Vorbild. Auch sollten sie sich an die Gottesmutter wenden, weil sie immer für uns eintritt und die Mitte der schönstättischen Spiritualität ist. Die Gläubigen forderte er auf, unaufhörlich zu beten und ihren Priestern zu helfen.

Gegen 11.40 Uhr wurden unsere fünf Mitbrüder, die bis zu diesem Tag Diakone waren, Priester zur Ehre Gottes.

Lasst das Fest beginnen!

Der Jubiläumskuchen wurde angeschnitten, und die anwesenden Schönstatt-Patres erneuerten ihr Liebesbündnis und ihre Weihe an die Gottesmutter, die Dreimal Wunderbare Mutter und Königin von Schönstatt.

Nach diesen himmlisch-göttlichen Stunden kam der Moment der Fotos. Von Hunderten von Fotos! Die Atmosphäre war supergefüllt  von Liebe und Freude, es gab genug zu essen zu trinken und miteinander auszutauschen. Diese Freude stellte sich auch am 7. Mai 2017 ein, als die Gottesmutter gekrönt wurde als Siegreiche Mutter.

Michael Okpale, Student der Schönstatt-Patres

 

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