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Zehn Novizen aus Burundi und dem Kongo erhalten das Sionsgewand

ob 5c4bf1 dsc06329BURUNDI, von Diomède Mujojoma •

Am Samstag, 21. Januar haben zehn Novizen auf Mont Sion Gikungu das Sions-Gewand überreiht bekommen. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Priesterweihe in der Gemeinschaft der Schönstatt-Patres. P. Jean Bernard Mazuru, der Obere, betonte, dass die jungen Männer dem Herrn nachfolgen werden, nicht irgendeinem Pater dieser Gemeinschaft. Er sagte zu den Anwesenden, dass eine Marienmesse: Maria, Mutter und Erzieherin gewählt wurde. Sie möge für die jungen Novizen sorgen. Die Eltern der Novizen, Mitarbeiter und Freunde von Mont Sion Gikungu nahmen teil.

In seiner Predigt drückte der Novizenmeister, Pater Herménégilde Coyitungiye, seine Freude aus, dass er zum erste Mal zehn Novizen begrüssen dürfe, darunter zwei aus der Hauptstadt Bujumbura, einen aus der Diözese Ngozi in Burundi und sieben aus der Demokratischen Republik Kongo.

Zum Heiligtum, zum Priestertum

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Nach der Predigt rief der Novizenmeister jeden einzelnen mit Namen auf, um das Gewand zu empfangen. Nach einigen Worten überreichte er es zusammen mit dem Zingulum. Dann bat er die Konzelebranten, den Novizen das Sionsgewand anzulegen. Die Eucharistiefeier wurde dann fortgesetzt mit den Fürbitten, die in der jeweiligen Muttersprache vorgetragen wurden.

Am Schluss der Heiligen Messe gingen dann alle in Prozession zum Heiligtum der Dreimal Wunderbaren Mutter, wo sie ein Gebet an sie richteten. Anschliessend wurde im Saal Vinzenz Pallotti ein Aperitif angeboten.

In seiner Ansprache dankte der Vertreter der Novizen Gott dafür, sie trotz ihrer Schwächen erwählt und sie in die Gemeinschaft der Schönstatt-Patres zu diesem Berg, dem Berg Sion, geführt zu haben und von dort aus einmal zur Mission zu senden. Der Novize Iragi Nalubishi Gustave, der Präfekt, sagte, dass sie in diesem Heiligtum die Liebe der Mutter erfahren durften, die sie als Kinder liebt. „Sie sorgt für uns im Liebesbündnis und möchte uns erziehen zu verantwortlichen Männern im Reich Gottes des Vaters, weil wir seine auserwählten Kinder sind“, betonte er. Er dankte der Gemeinschaft der Schönstatt-Patres, die ihr Vertrauen in sie gesetzt habe, seit sie sie im Dezember 2016 als Novizen aufgenommen hätten, und dieses Vertrauen sei nun in dieser schönen Feier der Übergabe des Sions-Gewandes konkret geworden. Er versicherte den Eltern, dass sie in guten Händen seien und die Gemeinschaft der Schönstatt-Patres für sie sorgt und sie erzieht, dass sie geistlich, moralisch und intellektuell wachsen.

Die zehn Gebote erfüllen …

Der Vertreter der Eltern wünschte den Novizen, dass sie die Wege Gottes und der zehn Gebote gehen mögen, um seinen Segen zu erhalten. Er bat die anderen Eltern, sich zu erheben, um einen Segen über ihre Söhne zu sprechen. „Die Sendung, die ihr übernehmt ist sicher sehr schwierig, aber mit Gottes Gnade und der Hilfe der Gottesmutter, er MTA, wird es gehen“, beruhigte er sie. Er schloss mit dem Jesuswort: „Es gibt keine größere Liebe, als wenn jemand sein Leben hingibt für seine Freunde“ (Joh 15,13). Der Vertreter der geladenen Gäste, Botschafter Albert Mbonerane, ermutigte die jungen Novizen auch und erbat für sie alle die moralische Unterstützung der Anwesenden zu.

Der Obere, P. Jean Berhard Mazuru sagte den zehn Novizen die volle Unterstützung der Patres von Mont Sion Gikungu zu. Das gleiche tat der Provinzial, der an der Zeremonie nicht teilnehmen konnte. Die ganze Gemeinschaft, auch die weit entfernten Mitbrüder freuten sich, die zehn in die Gemeinschaft aufzunehmen. Er nutzte auch die Gelegenheit, die Eltern der jungen Novizen zu beruhigen, indem er ihnen sagte, ihre Kinder seien wirklich in guten Händen. Erbat sie, für alle und jeden einzelnen der Novizen zu beten, dass der Herr diese Gotteskinder segne.

Am Schluss der Zeremonie dankte der Novizenmeister, P. Herménégilde Coyitungiye den Eltern und allen Anwesenden und sagte, dass ein jeder Verantwortung für die Formung der Novizen hat. Dazu sagte er: „Wir sind alle Johannes der Täufer“, um den jungen Novizen das Lamm Gottes zu zeigen.

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Zwei Jahre ohne Smartphone!

Die Novizen bat er, sich keine Sorgen zu machen, er sei jetzt für sie so etwas wie Vater und Mutter gleichzeitig, so wie P. Kentenich gewünscht habe, dass es jeder Schönstattpater sei. Er lud die Eltern ein, die Orte anzuschauen, an denen ihre Söhne nun fast zwei Jahre in Zurückgezogenheit verbringen werden. Er bat sie auch, ihren Söhnen nahezulegen, ihnen ihre Smartphones zu geben, denn hier würden sie sie jetzt nicht brauchen. Sie würden sich in dieser Zeit, in der sie sich von der Welt lösten, immer tiefer mit Gott verbinden. Den Eltern versprach er gleichzeitig, dass er seine Aufgabe auch verstehe als Mittler zwischen den Novizen und den Eltern. Er wisse, dass die Eltern ein Recht haben zur rechten Zeit Nachrichten von ihren Söhnen zu bekommen. Das hat er versprochen.

Pater Herménégilde spendete dann den Schluss-Segen und lud die Novizen ein, ihren Eltern die Räume des Noviziates zu zeigen, damit sie sehen, wo sie die Zeit des geschlossenen Noviziates verbringen werden.

Nachricht von schoenstatt.org

 

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