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Jiří Landa aus dem Säkularinstitut Schönstatt-Patres zum Diakon geweiht

Text und Fotos: Heinrich Brehm, Press-Office der Schönstatt-Bewegung in Deuschland (schoenstatt.de)

20160521 00000diakonweihejirilandau fotobrehmAm Samstag, den 21. Mai 2016 hat Weihbischof Dr. Udo Markus Bentz, Mainz, den aus Litomerice (Leitmeritz) in Tschechien stammenden Jirí Landa, Mitglied in der Gemeinschaft der Schönstatt-Patres, in der Dreifaltigkeitskirche auf Berg Schönstatt in Vallendar durch Handauflegung zum Diakon geweiht. Neben seinen Familienmitgliedern, einer größeren Gruppe von Freunden und Bekannten aus seiner Heimat, über 50 Mitbrüdern und vielen Wegbegleitern und Freunden aus der Schönstatt-Bewegung, sind auch die Teilnehmer des Pastoralkurses im Bistum Mainz, an dem der 33 jährige Landa im Rahmen seiner Ausbildung zum Priester teilnimmt, bei der Weihefeier zugegen.

Pater Theo Breitinger, Provinzial der für Tschechien zuständigen Sion-Provinz der Schönstatt-Patres bringt bei seiner Begrüßung seine Freude darüber zum Ausdruck, dass ihr junger Mitbruder gerade von dem Weihbischof zum Diakon geweiht werde, der ihn schon im Pastoralkurs begleitet habe und weiter begleite. Er dankt Weihbischof Bentz, der Regens des Mainzer Priesterseminares ist,  für die bereits langjährige vertrauensvolle Kooperation, die nun auch dem neuen Diakon zu Gute komme.

Achtsam sein gegenüber dem geistgewirkten Guten inmitten der Schwachheit

Nach seiner Weihe zum Bischof im September 2015 sei das nun die erste Weihehandlung, die er selbst vollziehen dürfe, betont Weihbischof Bentz bei der Eröffnung des Gottesdienstes. „Es ist ein schönes Zeichen, dass wir einen gemeinsamen Weg der Ausbildung miteinander gehen, lieber Jirí, und dass wir nun auch dieses Geschenk der Weihe gemeinsam feiern dürfen.“ Eine solche Weihe sei „ein Geschenk an die Gemeinschaft der Kirche“. Gott schenke verschiedene Charismen und berufe Menschen zu Ehe und Familie, in den Ordensstand, zum Diakon, Priester oder auch zum Bischof. „Dort, wo diese Charismen und Berufungen in einem Austausch stehen, da dürfen wir wirklich erleben, wie lebendig Kirche ist“, so Weihbischof Bentz in der Festpredigt. „Diese Berufung durch Gott nimmt nicht die Freiheit, sie ermöglicht erst die Freiheit zu sagen: ‚Ja, Herr, hier bin ich!‘“ Dem Ruf Gottes zu folgen, führe auf den Weg zur eigenen Identität. Papst Franziskus betone im nachsynodalen Schreiben Amoris Laetitia: „Ich glaube ehrlich, dass Jesus Christus eine Kirche möchte, die achtsam ist gegenüber dem Guten, das der Heilige Geist inmitten der Schwachheit und der Hinfälligkeit verbreitet.“ Genau dazu sei der Diakon ein Leben lang berufen: „achtsam zu sein gegenüber dem geistgewirkten Guten inmitten der Schwachheit.“ Das sei konkret gelebte Liebe, die zum innersten Kern der Weihe zum Diakon gehöre.

20160521 00001diakonweihejirilandau fotobrehmSonnenstrahlen bescheinen die Weihehandlung

Im Rahmen der sich an den Wortgottesdienst anschließenden beeindruckenden Weihehandlung tritt der Kandidat vor den Bischof und verpflichtet sich zu einem Leben nach dem Vorbild Christi, zur freiwilligen Ehelosigkeit, zum Dienst am Wort Gottes und an den Menschen, zum Gehorsam seinen Oberen gegenüber und zum regelmäßigen Gebet. Nicht nur während der Anrufung aller Heiligen, während der Jirí Landa ausgesteckt auf dem Boden vor dem Altar liegt und so ausdrückt, dass er bereit ist, sich ganz Gott zu übereignen, bescheinen die Sonnenstrahlen wie eine Bestätigung aus dem Himmel den Altarraum. Der Bischof legt, so wie es nach biblischem Zeugnis schon die Apostel getan haben, dem Kandidaten schweigend die Hände auf den Kopf und überträgt ihm, verbunden mit einem Weihegebet, das Amt des Diakons. Äußerer Ausdruck dafür ist die Überreichung des liturgischen Gewandes und der Querstola. Mit der Übergabe des Evangelienbuches, als Zeichen für seine Aufgabe, das Wort Gottes in der Liturgie und im Leben zu verkünden, sowie der brüderlichen Umarmung durch den Bischof im Sinne eines Friedensgrußes, findet die Weihehandlung ihren Abschluss.

Zum Abschluss dankt der neu geweihte Diakon zunächst seinen anwesenden Eltern, Großeltern und Geschwistern für ihre Begleitung auf seinem Weg. Dann gilt sein Dank auch seiner neuen Familie, den Schönstatt-Patres, bei der er Heimat gefunden habe, in der seine Berufung gewachsen sei und wo er diese auch leben wolle. Mit dem Dank an die Gottesmutter Maria, „die mich immer wieder lehrt, Christus zu lieben“ verbindet er gleichzeitig die Bitte, dass sie ihn auf dem weiteren Weg zur Priesterweihe begleite.

 

20160568 21 53202DiakonweiheJiriLandau FotoBrehm

 

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