Sechs Novizen in die Gemeinschaft der Schönstattpatres aufgenommen

VW Christustr2Vertragsweihe auf Berg Sion

Mit einer feierlichen Vesper am 6. September 2015 im Heiligtum auf Berg Sion ging in der Anwesenheit vieler Mitbrüder aus aller Welt für sechs aus Indien und Deutschland stammende Novizen diese zweijährige intensive Ausbildungszeit zu Ende. In den vergangenen zwei Jahren führten P. Werner M. Kuller und später P. Markus Thomm die Novizen in das Leben der Gemeinschaft ein; ein Prozess des tieferen Erkennens der eigenen Berufung, der Auseinandersetzung mit der heiligen Geschichte, die Gott selbst mit einem jeden schreiben möchte.

Was passiert im "Noviziat"?

Das Noviziat gibt den Bewerbern die Möglichkeit, diesem Ruf Gottes, der sie hergeführt hat, nachzuspüren, dem tiefsten Grund der eigenen Persönlichkeit auf die Spur zu kommen und hineinzuwachsen in eine Spiritualität, die das Leben trägt und reich macht. Besonders wichtig ist in dieser Zeit der Rückhalt der "Kursgemeinschaft", die aus den Personen besteht, die sich etwa zur gleichen Zeit für das Noviziat entschieden haben; Fragen, Herausforderungen und die Begeisterung für ein gemeinsames Ziel können hier miteinander geteilt werden.

Zwei Jahre Noviziat, bestehend aus einer "geschlossenen Zeit", in der es primär um das Innenleben des Einzelnen und des Kurses gegangen ist, aus einem sechsmonatigen Pflegepraktikum im Krankenhaus und einer studienvorbereitenden Zeit (Propädeutikum) mit der Perspektive der vorwiegend wissenschaftlichen Erschließung der schönstättischen Spiritualität. Den krönenden Abschluss des Novizitates bildete die gemeinsame Pilgerreise auf dem französischen Teil des Jakobsweges.

VW Christustr1Ein neuer Generaloberer - sechs neue Mitglieder

Als Antwort auf den Ruf Gottes stellten sich dann am 6. September Stephy Gilbert, Michael Weweler, Sajin Joseph Vernoor, Johannes Oelighoff, Terance Kodiyan und Jakob Busch der Gottesmutter Maria zu Verfügung und schlossen ebenso einen Vertrag auf zwei Jahre mit dem Säkularinstitut der Schönstatt-Patres, durch den sie erklärten, die Pflichten des geweihten Lebens zu übernehmen und sich in den Dienst der Sendung der Gemeinschaft zu stellen.
Voll Freude nahm der neue Generalobere P. Juan Pablo Catoggio die Mitbrüder als neue Mitglieder in die Gemeinschaft auf.
Mit einem spontanen Applaus begrüßten die Versammelten die Neuen in ihrer Mitte. Anschließend wurde der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen und gemütlichen Beisammensein im Vaterhaus beschlossen.

Mit der 1. Vertragsweihe geht nun für die sechsköpfige Kursgemeinschaft die erste Etappe der Ausbildung zu Ende. Nun folgt für sie zunächst die Fortsetzung des Theologie- bzw. Philosophiestudiums in Bangalore (Indien) und München (Deutschland).

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