Unfall an unserem Haus in Asunción, Paraguay

grua 1Am vergangenen Montag, 17. August gegen 10 Uhr vormittags, wurde die Filiale unserer Patres in Asunción durch den Hydraulikarm eines ungestürzten Krans schwer beschädigt. Der Kran befand sich auf einer Baustelle in einer angrenzenden Straße. Von dem Vorfall ist das Haus der Patres und das benachbarte Haus "Magnificat", welches den Marienschwestern gehört, betroffen.

Gott sei Dank gab es keine schwerwiegenderen Opfer zu beklagen, mit Ausnahme einer bei uns angestellten Dame, die von herabstürzenden Trümmern getroffen wurde. Sie befindet sich aber auf dem Weg der Besserung und ist außer Lebensgefahr.

Der Hydraulikarm beschädigte drei Zimmer, die in denen sich zum Zeitpunkt des Unfalls zum Glück niemand befand, was dem Umstand zu verdanken ist, dass der Unfall an einem Montag, dem freien Tag der Patres, passierte. Das am schwersten beschädigte Zimmer ist das von P. Tommy Nin Mitchell, der zur Zeit in Deutschland am V. Generalkapitel der Schönstatt-Patres teilnimmt. Ein zweites betroffenes Zimmer ist das von P. Martín Gómez, der den Vormittag - Gott sei Dank - in Tupãrenda verbrachte. Es ist der Vorsehung zu verdanken, dass die Treffen der Marienschwestern an diesem Morgen abgesagt worden waren, wodurch größere Personenschäden verhindert wurden.

Das Bauunternehmen übernahm sofort die Verantwortung und erklärte sich bereit, die Reparaturen zu übernehmen und eine angemessene Entschädigung zu zahlen.

Die Schönstatt-Familie sagte sofort ihre Unterstützung und Solidarität in verschiedenen Bereichen zu: Anwälte, Architekten arbeiteten dankenswerterweise an einem Aktionsplan mit dem Ziel, die Schäden zu beseitigen, mit. Es wäre sehr schwierig, alle zu nennen, die uns zur Seite standen, jedoch soll die Hilfe durch das Rechtsgutachten von Ruiz Díaz Labrano und des Ingenieurs William Campos Cervera hervorgehoben werden.

grua 2Ein besonderer Dank gilt unserer lieben Gottesmutter, der Sionskönigin, die sich in allem als Mutter erwiesen und klargestellt hat, dass dieses Haus ihr geweiht ist. Sie hat bei den Patres ein hohes Maß an Bereitschaft zur Mitwirkung geweckt, um sich dieser widrigen Situation zu stellen. Wir packten fleißig an. Zugleich wurde die Beziehung und Solidarität mit den Schwestern gestärkt. Ein ganzes Heer von Betern, die uns in diesen Tagen mit ihren Beiträgen zum Gnadenkapital begleitet haben, wurde geweckt.

Vom ersten Augenblick an haben wir dieses Opfer für das Kapitel und für Berufungen angeboten. Es hat uns mit Freude erfüllt, dass ein Mitbruder aus unserer Regio, P. Juan Pablo zum neuen Generaloberen gewählt wurde. Uns verbindet eine tiefe Bewunderung und unsere Bereitschaft zum Engagement in der nun anstehenden Etappe.

Nun steht der Wiederaufbau des Hauses an. Wir wissen, dass die Gottesmutter aus Schutt und Asche Wunder wirkt. Wir danken für alle Grüße und für die Zeichen der Unterstützung und der Brüderlichkeit von überall her. Wir bitten um Ihr Gebet, damit die nötigen Reparaturen und der Wiederaufbau in der vorgesehenen Zeit bewältigt werden können. Vor allem aber bitten wir Sie, in Ihren Gebeten der Dreimal Wunderbaren Mutter zu danken, dass sie uns mit ihrem Mantel beschützt hat.

P. Pedro Miraballes A., Rector

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