„Hier bin ich, sende mich!“

Die letzte Etappe der Ausbildung

Csermak SchoenstattNachdem ich mein Studium im Sommer 2013 in München beendet hatte, verbrachte ich fünf Monate mit Englischstudium. Danach wohnte ich zwischen Mai und Oktober 2014 in Schönstatt, wo ich das internationale Volontäre-Projekt begleitete. Die zwölf jungen Männer, für die ich zuständig war, kamen aus sieben Ländern, um die große 100-Jahr-Feier am Ort Schönstatt vorzubereiten. Es war ein großes Geschenk, das Leben mit ihnen gemeinsam zu gestalten. Wir haben unsere Unterschiede erlebt: Zwölf verschiedene Typen, Lebensläufe, Familien, Gewohnheiten, … Doch schnell merkten wir: Uns verbindet die Liebe zur Gottesmutter, unser Liebesbündnis, unser gemeinsames Projekt und unser gemeinsames Zuhause - das Urheiligtum. Unsere Aufgabe war, die Internationalität Schönstatts zu vertreten und die Menschen zum Jubiläum einzuladen.

Ein Fest der Begegnung

Als Höhepunkt des Jahres kam dann der 18. Oktober. Für mich persönlich war das Jubiläumsfest ein Fest der Begegnung: So viele Bekannte aus aller Welt, so viele schöne Gespräche und so viele tausend Unbekannte, mit denen ich durch das Liebesbündnis verbunden bin! Ich erlebte die gemeinsamen Feiern auf der Musikbühne, und durfte mit meiner Gitarre und Stimme das Fest bereichern. Anschließend waren wir mit den Volontären bei der internationalen Wallfahrt in Rom. Papst Franziskus empfing uns, Schönstätter, in der Audienzhalle. Wir halfen bei der Organisation schon am Vorabend bei der Prozession zum Petersdom und im Anschluss an die Papst-Audienz bei der Aktion „Misiones“ der Jugend.

Pastoralkurs in Mainz

Ende Oktober schlossen wir das Volontariat ab und seitdem bin ich in Mainz beim Pastoralkurs. Ich wohne im Priesterseminar und lerne viel durch die Einheiten der Pastoralausbildung. Zurzeit ist die Schule dran: Ich habe Religionsstunden in Grundschule, Gymnasium und Berufsschule. Das ist eine neue Herausforderung für mich: Ich muss die Glaubensinhalte und meine Begeisterung übersetzen in die Sprache der Schüler. Ich brauche für jede Religionsstunde mehrere Stunden Vorbereitung und trotz meiner Bemühungen erlebe ich immer wieder, dass einzelne Stunden auch schief gehen können, dass die Schüler nicht mitkommen oder einfach die Arbeitsatmosphäre schwindet. Es ist eine große Herausforderung, sich auf die Schüler einzulassen, auf die Ordnung zu achten, im Lehrplan voranzukommen und gleichzeitig immer mit neuen Methoden und Gestaltungsideen die Stunden interessant durchzuführen. Mein schönstes Erlebnis hatte ich mit meinen Viertklässlern: Wir haben uns mit dem Dankgebet auseinandergesetzt und ein „Magnificat“-Lied einstudiert. Schließlich durften die Kinder zu jeder Zeile eine Bewegung überlegen. So haben wir alle am Ende der Stunde mit Begeisterung das „Magnificat“ getanzt. Ich bin zufrieden, denn ich spüre, dass ich im Umgang mit Kindern und in der Methodik wachse. Als Abschluss der Schulausbildung, stehen im März und Juli die Lehrproben an.

Auf der Zielgerade der Diakonenweihe entgegen

Der Pastoralkurs ist schon die Zielgerade meiner langen Ausbildung. Die Diakonenweihe steht in wenigen Wochen am 2. Mai in Schönstatt an. Zurzeit beschäftigt mich dieser wichtige Schritt sehr, und ich bin dankbar für jedes Gebet, aber natürlich auch für Ihre innere und vielleicht auch äußere Teilnahme an diesem großen Tag.
Herzliche Einladung zu meiner Diakonenweihe nach Schönstatt am 2. Mai 2015! (Zur Anmeldung bitte auf dem Bild klicken.)

 

Einladung Csermak Schoenstatt

 

 

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